Weingut Weinsortiment

(Quelle: deutscheweine.de)

Müller-Thurgau (Rivaner)

Die unkomplizierten Weine sind geschmacklich leicht zugänglich. Meist sind es jugendliche, leichte und frische Weine für jeden Tag.
Professor Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau verdankt sie ihre Existenz und ihren Namen. Müller, der von 1850 bis 1927 lebte, züchtete in der Forschungsanstalt Geisenheim diese Rebsorte.

Neuere Genunter-suchungen deuten zweifelsfrei darauf hin, dass ihm dies durch eine Kreuzung von Riesling x Madeleine royale gelang.

Nach wie vor eine überragende Bedeutung im deutschen Weinbau.

Müller-Thurgau-Reben stehen in fast allen deutschen Anbaugebieten. In sieben von dreizehn deutschen Wein-baugebieten zählen sie gar zu den "Classic"-Rebsorten.

Silvaner - mehr als ein Schoppenwein

Silvanerreben liefern eher neutrale Weine mit einer milden Säure, herzhafte Varianten zur kräftigen Regionalküche und ebenso feine Menüweine. Seit nun mehr als 350 Jahren gibt es ihn in Deutschland - den Silvaner. Derzeit sind in den deutschen Anbaugebieten 4.900 Hektar mit Silvaner bestockt, das entspricht einem Anteil von knapp 5 Prozent an der Gesamtrebfläche. Besonders populär ist der Silvaner in Rheinhessen (2.200 ha) und Franken (1.500 ha), gefolgt von der Pfalz (600 ha). Außerdem zählt er in Baden, Franken, an der hessischen Bergstraße, an der Nahe und in Saale-Unstrut zu den „Classic“-Rebsorten.

Bereits 1659 wurden Silvaner-Rebstöcke erstmals in Castell bei Würzburg gepflanzt. Schnell sprachen sich seine Vorzüge herum. Das Anbaugebiet mit dem höchsten Silvaner-Anteil ist Franken, wo die Rebsorte auf rund einem Fünftel der Rebfläche wächst. Im Rebsortenspiegel der Region rangiert der Silvaner auf Platz Zwei. Je nach Terroir und Mikroklima kommt dem Silvaner in den einzelnen fränkischen Betrieben jedoch noch eine deutlich höhere Bedeutung zu. Denn auf den Muschelkalk- und Keuperböden bringt die fränkische Vorzeigerebsorte ganz besondere Weine hervor. Silvaner ist Vielfalt. Ein unkomplizierter Sommerwein, ein geschmeidiger, cremiger Barriquewein, ein gut entwickeltes, elegantes und lebhaftes Grosses Gewächs oder ein intensiver lang anhaltender Edelsüßer. Alles ist möglich. Die Rebsorte spiegelt perfekt sein Terroir wieder und verbindet die erdigen Töne mit zarten fruchtigen Aromen und bekömmlicher Säure.

 

Bacchus

Eine hervorragende Züchtung Bacchus ist eine Züchtung (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau der Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung in Siebeldingen.
Die Sorte kann höhere Erträge bei vergleichsweise hohen Mostgewichten liefern. Bacchus-Reben findet man oft in Franken.

Die meisten der hellgelben Weine sind leicht bis mittelkräftig. Reife Bacchus-Weine können aber auch extraktreich, fruchtig und bukettbetont (manchmal an Scheurebe erinnernd) sein. Gewächse mit hohem Mostgewicht und ausreichender Säure können etwas Riesling-Art und einen dezenten Muskatton aufweisen.

Bacchus Weine laden zum Genießen ein und haben so manchen Biertrinker auch zum Frankenwein gebracht.

 

Der Blaue Silvaner ist der Ursilvaner, der heute nur noch selten angebaut wird (ca. 20ha). Im Sommer 2011 haben wir bei der Rebschule Steinmann bereits die Rebpflanzen bestellt. Die Reb-schule ist der deutsche Erhaltungszüchter dieser Sorte

2013 hatten wir die erste kleine Ernte. Die Farbe der Trauben war bei der Ernte tief violett bis blau (fast wie Spätburgunder). Die Trauben füllten wir in einen kleinen Tank und ließen diese 3 Tage einweichen (Kaltmatzeration). Die Maische fing spontan mit den „wilden Hefen vom Wein-berg und Keller“ an zu gären. Nach fast 3 Wochen trennten wir die Trester vom ver-gorenen Jungwein ab. Hier zeigte sich eine orange Farbe des Mostes. Die Feinhefe im Tank wurde regelmäßig aufgerührt. Dadurch erhielt der Jung-wein seinen Schmelz und die Fruchtkomponenten wurden gefestigt. Durch den hohen Taningehalt ist der Blaue Silvaner gegen Oxidation geschützt und klärte sich von selbst. Kurz vor der Abfüllung haben wir den Wein nur einmal filtriert und eine geringe Menge Schwefel zugegeben.

Weißburgunder idealer Menübegleiter

Elegante Weißburgunder, trocken ausgebaut, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine, aber auch leichte Sommerweine. Die Ansprüche des Weißburgunders an Boden und Klima deuten auf die Verwandtschaft mit dem Spätburgunder hin. Diese Ansprüche sind hoch: bevorzugt werden warme, möglichst tiefgründige und kräftige Böden sowie exponierte, trocken-warme Lagen. Die Sorte bereitet im Anbau wenig Probleme und kann durch eine lange Reifezeit hohe Mostgewichte erreichen. Nicht nur hier zu Lande, sondern auch bei unseren Nachbarn ist der Weißburgunder vertreten. In Frankreich heißt die Sorte Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco, auch in Österreich, der Schweiz oder Slowenien ist die Sorte verbreitet. Die deutschen Winzer entdecken mehr und mehr den Wert dieser eleganten Rebsorte. 5.300 Hektar oder ca. 5% Prozent der deutschen Rebfläche sind derzeit mit der Sorte bestockt, die überall dort gedeiht, wo es für den Riesling schon zu heiß ist. Seit mehreren Jahrzehnten beobachten wir einen stetigen Aufwärtstrend - eine Verdoppelung der Rebfläche innerhalb des letzten Jahrzehnts. 

 

Riesling

In Deutschland die Nummer Eins, jedoch in Franken ist der Riesling eher selten.
Der Wuchs, die Größe der Traubenbeeren, die lange Reifezeit und Frostfestigkeit zeigen die Ver-wandtschaft mit den Wildreben.

Gerätselt wird nach wie vor über die Namensableitung: Steht das Wort Riesling mit Verrieseln, mit reißender Säure, mit "edles Reis" oder mit Rusling (dunkles Holz) im Zusammenhang? Der Riesling ist eine langsam reifende Reb-sorte, deren prägendes Element die fruch-tige Säure ist. Deshalb ist er prädestiniert für die nördlichen Anbaugebiete, wo er in der späten Herbstsonne seine Reife voll-endet.

Er stellt die höchsten Ansprüche an die Lage (Energie). Je nach Standort (Bodenart und Mikroklima)bringt er sehr unterschiedlich nuancierte Weine. Optimale Bedingungen bieten die wärmespeichernden steinigen Steillagen.

 

Perle

Die weiße Rebsorte Perle von Alzey wurde 1927 durch Georg Scheu in Alzey aus Gewürztraminer x Müller-Thurgau gekreuzt.

Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie im deutschsprachigen Raum den weißen Sorten zugeordnet.    Die Sorte ist sehr frostunempfindlich und auch für Problemlagen geeignet, der Wein ist relativ säurearm. Die Rebsorte reift fast 10 - 15 Tage nach dem Gutedel und gilt somit im internationalen Vergleich noch als früh reifend. Durch den späten Austrieb verfügt sie über eine geringe Spätfrostemp-findlichkeit.

In Deutschland werden nur noch auf ca. 20 ha Perle angepflanzt. In Franken gibt es nur noch 3 Winzer, die Perle-Wein abfüllen.

Ein unkomplizierter Wein – im Sommer auf der Terasse oder in netter Runde. Ein fränkisches Juwel,  duftet nach Wildrosen Fruchtiger Wein, im Geschmack erinnert er nach reifen Mirabellen mit würzigen Komponenten - wenig Säure!.

 

Domina

Der Duft und Geschmack von frischen Brombeeren.
Aus Portugieser und Spätburgunder wurde die farbintensive und körperreiche Rotweinsorte gezüchtet. Besonders in Franken hat sie Bedeutung erlangt.
 

In wenigen Jahren hat sie 400 Hektar Anbaufläche erreicht, fast 350 davon in Franken.

In unserer Weinlage Saalecker Schlossberg wurde von den Fürstbischöfen bereits 1525 Rotwein angebaut. Jetzt wachsen auf rund 1 ha die Trauben der Rebsorte Domina.

Die Weine sind farbintensiv, körperreich und von angenehmer Art, meist samtig und gerbstoffbetont. Im Duft erinnern sie dezent an Brombeeren - gepaart mit einem leichten Rauchton.

 

Spätburgunder - Klassiker für gehobene Ansprüche

Was der Riesling qualitativ für die Weißweine bedeutet, verkörpert der Spätburgunder oder Pinot Noir unter den Rotweinen: Weine für gehobene Ansprüche. Die edle und sehr alte Sorte verlangt viel Sorgfalt und stellt hohe Ansprüche an Klima und Boden. Am besten gedeiht sie in sogenannten Rieslinglagen, also in den besten Lagen. Sind die Wuchsbedingungen gut, läuft sie zur Hochform auf und lohnt die Mühe mit den schönsten Rotweinen der Welt. In Deutschland sind fast 11.800 Hektar (2017) Rebfläche mit der Sorte Spätburgunder bestockt, das entspricht einem Anteil von etwa 12% an der Gesamtrebfläche. Winzer und Verbraucher favorisieren die Sorte zunehmend. Seit Beginn der 90er Jahre wuchs die Spätburgunderfläche um mehr als 3.000 Hektar an. 

Spätburgunderweine schmecken vollmundig und samtig und haben ein fruchtiges Aroma und Nuancen von Mandel. Der typische Spätburgunder hat einen leicht süßlichen Duft nach roten Früchten, von Erdbeere über Kirsche und Brombeere bis hin zur schwarzen Johannisbeere.

 

Weingut Lange
Schloss Saaleck

Familie Lange
Am Marktplatz 1
97762 Hammelburg
Tel: 0 97 32 / 78 87 450
Fax: 0 97 32 / 78 87 451
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Aktuelles

720 Jahre Saalecker Schlossberg

 

1298Urkunde aus dem bayerischen Staatsarchiv

 

1298 Flasche

Anno 2. März 1298  Ritter Friedrich von Thüngen bekennt, dass der Abt des Klosters Fulda, Heinrich von Weilnau, ihm erlaubt hat, die wüst liegenden Weinberge unterhalb der Burg Saaleck, im Ryholsestal, die bisher die Hammelburger Büttner bebaut haben, auf seine Kosten neu anzulegen. Dem Kloster Fulda steht der vierte Teil des Ertrages zu den er als ausgebauten Wein jedes Jahr an den Klosterhof in Hammelburg liefern muss.

 

720 Eurocent / 0,75l

0,50 € je Flasche spenden

wir der Hammelburger Tafel!

 

Unsere Weine tragen das Rhönsiegel

Dachmarke Rhön

Vinothek

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 Uhr - 13.00 Uhr und 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag 9.00 Uhr - 14.00 Uhr
Sonntag 11.00 Uhr - 16.00 Uhr (So. Juni bis Oktober)

Veranstaltungen

Wein ist unsere Leidenschaft

Wir machen Weine auch aus Verpflichtung gegenüber den Menschen, der Natur und der Tradition. Diese Weine begeistern nicht nur uns, sondern auch Sie, mit purer Freude und vollen Genuss im Glas.

Eichelmann

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Naturland

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